Worum geht es bei Scope 3?
Die CSRD (Corporate Sustainability Reporting Directive) verpflichtet Unternehmen ab 2025 dazu, ihre Emissionen offenzulegen – nicht nur die eigenen, sondern auch die der gesamten Lieferkette. Genau das ist Scope 3.
Scope 1 = eigene Emissionen (z. B. Firmenfahrzeuge). Scope 2 = eingekaufte Energie. Scope 3 = alles andere – und in der Logistik ist das mit Abstand der größte Posten.
Warum Scope 3 in der Logistik so schwer ist
Transport-Emissionen zu messen klingt einfach. In der Praxis scheitert es an mehreren Stellen:
- Datensilos: Jeder Spediteur nutzt ein anderes TMS. Es gibt kein einheitliches Datenformat.
- Subunternehmer-Ketten: Ein Verlader beauftragt Spediteur A, der beauftragt Spediteur B. Wer hat welche Emissionen verursacht?
- Keine Primärdaten: Die meisten Unternehmen arbeiten mit Durchschnittswerten statt mit echten Verbrauchsdaten.
- Leerfahrten unsichtbar: Ohne granulare Routendaten weiß niemand, wie viele Leer-Kilometer in der Lieferkette stecken.
Was Unternehmen berichten müssen
Unter der CSRD müssen betroffene Unternehmen folgende Informationen liefern:
- CO₂-Emissionen pro Transportkette (absolut und relativ)
- Aufschlüsselung nach Scope 1, 2 und 3
- Reduktionsziele und Fortschritt
- Methodologie der Berechnung (z. B. nach ISO 14083)
Das Problem: Die meisten Logistikunternehmen können diese Daten heute nicht liefern – nicht, weil sie nicht wollen, sondern weil die Infrastruktur fehlt.
Die wirtschaftliche Konsequenz
Wer nicht CSRD-konform berichtet, riskiert:
- Bußgelder durch nationale Aufsichtsbehörden
- Verlust von Aufträgen: Große Verlader werden Spediteure ohne ESG-Daten aus der Lieferkette streichen
- Finanzierungsprobleme: Banken und Investoren verlangen zunehmend ESG-Nachweise
- Reputationsrisiko: Greenwashing-Vorwürfe bei unvollständigen Berichten
Warum Excel und PDF nicht reichen
Viele Unternehmen versuchen, Scope-3-Reporting manuell zu lösen: Excel-Tabellen, E-Mail-Anfragen an Subunternehmer, PDF-Berichte zusammenkopieren.
Das funktioniert nicht, weil:
- Die Daten inkonsistent und fehleranfällig sind
- Die Erfassung Wochen dauert
- Die Ergebnisse nicht prüfungssicher sind
- Der Prozess jedes Quartal von vorne beginnt
Die Lösung: ESGO
ESGO automatisiert das Scope-3-Reporting für den Transportsektor – von der Datenerfassung bis zum fertigen Bericht.
Wie ESGO das Problem löst:
- Automatische Datenextraktion: Rohe TMS- und CSV-Exporte werden direkt verarbeitet – ohne manuelle Aufbereitung
- KI-gestützte Leerfahrten-Erkennung: Verborgene Emissionsquellen werden identifiziert, die sonst im Reporting fehlen
- ISO-14083-konforme Berechnung: Emissionen werden nach internationalem Standard berechnet und dokumentiert
- Audit-sichere Berichte: Alle Daten sind verifiziert, nachvollziehbar und exportierbar
„Scope 3 ist kein Reporting-Problem. Es ist ein Datenproblem. Und genau das löst ESGO."
Fazit
CSRD Scope 3 wird für Logistikunternehmen zur Pflicht. Wer frühzeitig auf automatisierte, standardisierte Datenerfassung setzt, spart nicht nur Compliance-Kosten – sondern gewinnt einen echten Wettbewerbsvorteil.
ESGO liefert die Infrastruktur dafür: Von der CSV-Datei zum prüfungssicheren ESG-Bericht.